June 19th, 2010
Powerpoint ist ein wundervolles Instrument; damit lassen sich gekonnt alle Schwächen in der Vortragstechnik übertünchen. Diesem grundlegenden Irrtum verfallen viele und glauben dann folgende Verhaltensregeln befolgen zu müssen:
- Mache möglichst viele unverständliche Grafiken und Tabellen (wenn man das Thema selber nicht begreift, warum soll es den Zuhörern besser gehen)
- Schreibe möglichst viel in möglichst kleiner Schrift auf die Folien (das Publikum soll lesen, dann kommt es auch nicht auf die Idee Fragen zu stellen)
- Wechsle die Folie alle 20 Sekunden (das bringt echte Dynamik in den Vortrag)
Wetten, dass jeder, der diese Regeln liest, schon einmal in einem Vortrag war, wo diese ‚Regeln’ sorgfältig befolgt wurden? Grafiken, Bilder und Texte sind eine wertvolle Bereicherung für einen Vortrag, aber genau das sollten sie bleiben. Sie sollen der Erläuterung des Gesagten dienen und den Redenden unterstützen. Sobald der Vortragende mit seinen Ausführungen das Lesen der Folien stört, ist etwas falsch gelaufen.
Tags: Kommunikation, Präsentationen
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